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Novel Food: Neue Möglichkeiten für neue LebensmittelInternationale Fachtagung der Akademie Fresenius diskutierte neue Möglichkeiten der Nanotechnologie und die Anwendungs- möglichkeiten des Klonens von Tieren für die Lebensmittel- industrieDortmund, Mainz, 08. Januar 2010 Neuartige Lebensmittel („Novel food“) sind für die Branche immer noch Chance und Herausforderung zugleich. Den vielen Möglichkeiten stehen auch viele ungeklärte Fragen und ein Dschungel an Auflagen und Verordnungen gegenüber. Die „Novel Food Konferenz“ der Akademie Fresenius am 07. und 08. Dezember in Mainz diskutierte die Revision der Europäischen Novel Food-Verordnung und neue Möglichkeiten, die sich der Lebensmittelindustrie durch Nanotechnologie und das Klonen von Tieren bieten könnten. Nanotechnologie: Neue Möglichkeiten und neue Kommunikations- aufgaben Mit künstlich hergestellten Nanopartikeln kann die Lebensmittelindustrie verschiedene Produkteigenschaften verbessern. Supramolekulare Strukturen können unerwünschte Geschmackseigenschaften verhindern, Inhaltsstoffe schützen und die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe verbessern und sie besser in den Magen-Darm-Trakt transportieren, wo sie am effektivsten verarbeitet werden können. Frans Kampers ist überzeugt, dass Innovationen auf Nano-Ebene bemerkenswerte Ergebnisse liefern können: „Ein komplexes Verständnis der komplizierten Prozesse auf Mikro- und Nanoebene erlaubt es, Prozesse in der Lebensmittelindustrie umzustrukturieren und neue Produkte zu erzeugen, die wie gewohnt schmecken und anmuten, aber weniger Kalorien enthalten.“ Allerdings weiß Kampers auch, wie heftig die aktuellen Diskussionen über Anwendungen von Nanotechnologien in Medien und Gesellschaft geführt werden. Er betonte die Bedeutung von Kommunikation und Aufklärungsarbeit, die auf eindeutige Definitionen angewiesen ist: „Leider herrscht oft die Ansicht vor, dass Nanotechnologie immer mit Nanopartikeln verbunden sei und sich deshalb die Risiken der Nanopartikel stellvertretend als Risiken der Nanotechnologie gesehen werden. Die Gefahren durch Nanopartikel entstehen aber mit nicht auflösbaren Partikeln aus Metall oder Metalloxid. Diese Partikel werden aber sehr selten in der Lebensmittelproduktion verwendet – aus dem einfachen Grund, dass sie keine Vorteile für den Körper aufzubieten haben.“
Tierklonen: Mehr Forschung erforderlich David Carlander berichtete auch über das wissenschaftliche Gutachten der EFSA über die Auswirkungen des Klonens von Tieren auf Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit. Weitere Informationen erhalten Sie bei:Die Akademie Fresenius GmbH Monika Stratmann Alter Hellweg 46 44379 Dortmund Telefon +49 231 75896-48 Telefax +49 231 75896-53 E-Mail mstratmann@akademie-fresenius.de Internet www.akademie-fresenius.de |
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